Jugend forscht – oder: Wer braucht schon Backpulver!

Hallo!

Irgendwie hatte ich heute nachmittag Lust daruf, etwas kuchiges zu backen. Nach langem Hin und Her habe ich mich dafür entschieden, Brownies zu backen. Also habe ich mir überlegt, welche ich machen könnte. Ich bin an meinen Vorratsschrank gegangen und habe mich schließlich dazu entschlossen, aus

250 ml selbst gemachter Mandelmilch
300 g Dinkelmehl, Type 630
1 Pck Backpulver
4 Bananen
2 EL Kakao
4 EL weißem Mandelmus
200 Gramm Haselnüssen
50 ml Agavendicksaft
2 EL Vanillezucker
und
1 Prise Salz

Schoko-Mandel-Nuss-Bananenbrownies

zu backen.

Leider habe ich dabei vergessen, das Backpulver unter das Mehl zu mischen… die Brownies sind geschmacklich toll geworden, leider sind sie natürlich überhaupt nicht aufgegangen und innen „speckig“, aber seht am Ende des Artikels selbst!

Als erstes werden die Bananen in einen Mixer geschnitten. Dann den Kakao dazugeben, das Mandelmus, die Milch, die Haselnüsse, den Agavendicksaft, den Vanillezucker und das Salz ebenfalls.

Alles gut durchmischen, bis eine homogene Masse entsteht.

In eine Rührschüssel geben, Mehl und Backpulver gut vermischen und zu der Bananen-Masse in die Schüssel geben.

Mit dem Mixer gut durchmixen, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 20 – 30 Minuten backen.

TIPP: Mit der Stäbchenprobe kann man erkennen, ob der Kuchen fertig ist: Ein Holzstäbchen (Schaschlikspieß, Zahnstocher) in den Kuchen stechen und wieder herausziehen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, ist der Kuchen noch nicht fertig. Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen durch und kann aus dem Backofen genommen werden.

Nach dem Abkühlen in gleichmäßige Stücke schneiden – fertig!

Guten Appetit!

Brownies

Wilde Ehe mit 24 Buchstaben…

B _ _ _ _ _ R _ _ _ _ _ _ V _ _ _ _ _ _ T _ _ S

Na? Habt ihr’s rausgekriegt? Ich geb euch noch einen kleinen Tipp: Es geht um kleine, leckere Knollen, die gekocht, in Scheiben geschnitten und in heißem Fett ausgebraten bis heute einer der absoluten Top-Hits unter den beliebtesten Speisen der Deutschen sind.

Ich mache heute aus dem ersten Teil des Wortes, unter dem man nach dem 2. Weltkrieg eine Beziehung von zwei Menschen nannte, die ohne Trauschein miteinander wohnten, einen leckeren Salat.

Ihr braucht dafür

gekochte und gepellte Kartoffeln nach Lust und Laune
Salat, Tomaten, Gurken – as you like it!
1 Zwiebel, Schnittlauch oder Lauchzwiebeln (grüne und weiße Pflanzenteile getrennt!!!), auch nach Lust und Laune

fürs Dressing:
250 ml Gemüsebrühe, heiß
2 TL Senf
3 EL Essig
2 EL Öl
Pfeffer, Salz, Gewürze nach Geschmack und Belieben

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in heißem Fett ausbacken.

TIPP: Die Kartoffeln sollten in der Pfanne Platz haben, damit sie gleichmäßig bräunen können. Am besten also eine sehr große Pfanne nehmen, oder aber in Etappen die Kartoffeln ausbacken. Das Fett muss sehr hitzebeständig sein, da die Kartoffeln zunächst in großer Hitze für jeweils 3 Minuten von beiden Seiten scharf angebraten werden.

Wenn die Kartoffeln scharf angebraten sind, Hitze runterschalten, die in feine Würfel geschnittene Zwiebel oder die in feine Streifen geschnittenen „hellen“ oder „weißen“ Anteile der Lauchzwiebeln dazu geben und noch etwa 5 Minuten weiter braten. Noch einmal wenden und abermals 5 Minuten weiterbraten.

Pfanne vom Herd nehmen.

In einer Schüssel das Dressing zubereiten und wenn die Kartoffeln etwas abgekühlt haben, zu dem Dressing in die Schüssel geben.

Wenn die Kartoffeln in dem Dressing gut durchgezogen haben und fast abgekühlt sind, den Salat und die weitere Zutaten in „gefällige Stücke“ schneiden, wie Tim Mälzer zu sagen pflegt und zu den Bratkartoffeln geben.

Gut durchmischen – das darf auch gerne mal mit den (natürlich gewaschenen!!!) Händen gemacht werden, wenn die Menge groß ist!

Guten Appetit!

PS: Das Lösungswort war natürlich:

B R A T K A R T O F F E L V E R H Ä L T N I S

Aber das habt ihr natürlich längst rausbekommen! 🙂

Bratkartoffelsalat

Leckereien an einem Sommerabend… Teil I

Hallo!

Am Sonntag war ich mit ein paar sehr netten, lieben, interessanten, streitbaren, engagierten, kreativen, vernünftigen, unkonventionellen, unglaublich witzigen und ebenso ernsthaften Menschen im Palast der Republik. Palast der Republik? Wie? Der war doch in Berlin und ist jetzt ein großes Bauloch!!! Nein, nicht in Erichs Lampenladen, sondern im mit Sicherheit gefragtesten Klohäuschen Stuttgarts. Der „Palast“ in der Stuttgarter Innenstadt wurde vor vielen Jahren zur kleinsten Kneipe der Stadt umgebaut und ist seither längst kein Geheimtipp mehr.

Bei kesselfieber.de findet man diese Beschreibung für den „Palast“, die eigentlich keine Fragen offen lässt:

Eine Location der besonderen Art ist der Palast der Republik, kurz „Palast“ genannt. Eigentlich besteht er lediglich aus einem kleinen Barraum mit der Theke und den Zapfhahnen (Bier zu günstigem Preis ist hier das beliebteste Getränk), den Toiletten im Untergeschoss und dem großen Outdoor-Bereich rund um den Palast mit einigen Tischen, Stühlen und Bierbänken. Ohne viel Schnickschnack und auf’s Nötigste reduziert, lässt sich hier vor allem im Sommer gemütlich chillen, mit bekannten oder auch unbekannten Leuten palavern und der Abend genießen. Das ist sicher auch der Grund, weshalb es in den warmen Monaten des Jahres immer gnadenlos überfüllt ist und ein Großteil der Leute gar auf dem Boden Platz nimmt. Das macht aber hier niemandem etwas aus, denn schließlich gibt es keinen anderen Ort in der Stadt, wo sich so relaxed bei einem oder mehreren Bierchen in Gesellschaft die Zeit verbringen lässt.

Das schöne am „Palast“ ist, dass es völlig egal ist, wenn man selbstgemachtes Essen mitbringt, weshalb ich mich entschlossen habe, selbst gebackenes mitzubringen.

 

Schokoleckerkuchen

Ihr braucht:

3 EL Sojamehl + 6 EL Wasser
125 ml Öl
250 g Zucker
Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pck. Backpulver
4 EL Kakao
180 ml Hafermilch

Sojamehl und Wasser zusammenmischen, zur Seite stellen.

Öl und Hafermilch zusammen in ein hohes Rührgerät geben und kurz durchmixen, damit sich die Flüssigkeiten verbinden.

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben.

Die flüssigen Zutaten dazugeben.

Sojamehl-Wasser.-Gemisch hinzufügen.

Gut mit dem Handmixer durchmixen.

Den Teig in eine ausgefettete und mit Hartweizengrieß bzw. Semmelbröseln oder aber einfach mit Backpapier ausgekleidete Kastenform geben oder auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech streichen (daraus kann man dann nach dem Backen und Abkühlen Brownies machen!).

Bei 180°C 30 Minuten backen.

Guten Appetit!

PS: Zu diesem Rezept gibt es kein Bild – ich hab’s schlicht vergessen…. 🙂

 

Schwäbische Küche – Teil I

Solid, habhaft, konservativ, mitunter etwas derb wie der Schwabe selbst ist auch die schwäbische Küche. Die gutbürgerliche Hausmannskost dominiert. Experimenten in der Küche ist der Schwabe abgeneigt. „Was dr Bauer net kennt, des frißt er net!“ Ich bin mit einem Schwaben befreundet, dessen Konzertreisen ihn durch die ganze Welt führen. Wenn ich ihn aber nach den Spezialitäten der japanischen, indischen, südamerikanischen, oder auch nur italienischen Küche, nach Scampi und Fischen, nach Muscheln und Knoblauch frage, dann schüttelt er sich angewidert, froh, überall sein Steak und sein Schnitzel zu finden.

Soweit der schwäbische Mundartphilosph, Dichter und Denker Thaddäus Troll in seinem 1967 erschienenen Buch „Deutschland, deine Schwaben – Vordergründig und hinterrücks betrachtet“*

Wie wir wissen, ist zumindest die junge Generation der Schwaben, die mit Pasta, Döner und Co. aufgewachsen ist, schon etwas flexibler als jene Generation, von der Thaddäus Troll in seinem Buch schreibt. Und wir, als Menschen, die sich noch einige Schritte weiter von der klassischen, althergebrachten schwäbischen Küche entfernt haben, wir, die wir „koi Floisch“ essen und auch „koi Wurscht“, auch „koi gotzichs Oi“, wir wollen natürlich dennoch nicht auf jene leckeren Speisen verzichten, die unser eigenbrödlerischer Volksstamm im Laufe vieler Jahrhunderte hervorgebracht hat.

Ich werde daher – als bekennender Württemberger Schwabe – immer wieder Klassiker der Schwäbischen Küche, die „veganisierbar“ sind, hier vorstellen. Beginnen möchte ich mit dem berühmten

Schwäbischen Kartoffelsalat

Wir benötigen dafür

1 Pfund Kartoffeln
1 Zwiebel
1/4 Liter Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Senf
Pfeffer, Salz
1 – 2 EL Essig
2 EL Öl

TIPP: Im Schwäbischen – und vermutlich nur dort – gibt es die Bezeichnung Salatkartoffel für die Art von Kartoffeln, die für die Herstellung von Kartoffelsalat am besten geeignet ist. Die prominenteste und auch beste Sorte Kartoffeln, die für Kartoffelsalat geeignet ist, ist die Sieglinde. Wenn es die nicht gibt, sollte man stets darauf achten, Kartoffeln zu verwenden, die als „vorwiegend festkochend“ bezeichnet werden. Auf keinen Fall mehlig kochende Kartoffeln verwenden.

Die Kartoffeln in der Schale kochen und nach dem Garkochen noch warm abziehen. Da ich mir dabei ständig die Hände verbrenne und mich darüber  unlängst bei meinen facebook-Freunden ausgeheult habe, bekam ich zwei gute Tipps:

TIPP: Als Rechtshänder ein Geschirrtuch über die linke Handfläche legen, die Kartoffel dort hinein legen und dann die Schale abziehen.

TIPP 2: Die Kartoffeln nach dem Garkochen das heiße Wasser abschütten und durch kaltes Wasser ersetzen. Nach fünf Minuten sind die Kartoffeln dann so weit abgekühlt, dass man sie unfallfrei schälen kann
(dieser Tipp kam von der Wirtin des Schwobastübles in Ebni im Schwäbischen Wald. Leider war es mir noch nicht vergönnt, dort einmal selbst einzukehren, aber ich glaube, die Wirtin inzwischen so gut „virtuell“ zu kennen, dass ich das Lokal ohne weiteres für einen Besuch empfehlen kann!)

TIPP 3: Noch besser ist es für die Kartoffeln und ihre Inhaltsstoffe, wenn sie nicht gekocht, sondern gedünstet werden. Danach einfach mit kaltem Wasser abschrecken!
(dieser Tipp kommt von einer sehr aufmerksamen Leserin, die mich darüber hinaus auch auf einen Fehler in der Logik des Rezepts hingewiesen hat, der inzwischen – natürlich – behoben ist. Danke Svenja Tenkes!

Wenn die Kartoffeln geschält sind, werden sie entweder mit dem Messer oder aber über einem Gurkenhobel in dünne Scheiben („Rädla“) in eine Schüssel geschnitten. Ich persönlich mag es lieber, wenn die Rädla etwas dicker sind, gerade wenn die Kartoffeln über einem Hobel gerädelt wurden, sind diese Rädchen dermaßen dünn, dass daraus dann gerne eine regelrechte Pampe wird, wenn sie dann gewürzt und mit Brühe, Essig und Öl versehen sind… der Schwabe an und für sich mag es aber so lieber. Aber der Schwabe an und für sich leert dann auch noch einen halben Liter Bratensoß‘ drüber – und das mag ich schon gleich gar nicht, selbst dann nicht, wenn sie vegan ist! 🙂

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Und hier kommen wir an den nächsten Punkt, wo sich beim schwäbischen Kartoffelsalat die Geister scheiden. Die traditionalistischen Schwaben schneiden die Zwiebeln klein und geben direkt die heiße Brühe zu den Zwiebeln und den Kartoffeln. Ich bevorzuge die folgende Variante:

Die Zwiebelwürfel in einem kleinen Töpfchen, etwa in einer Stielkasserolle, in etwas Öl glasig zu dünsten. Dann 1/4 Liter Wasser dazu geben, das ganze zum Kochen bringen und 1 TL Brühpulver dazugeben. Alternativ und besser noch natürlich Gemüsebrühe, die selbst aus Gemüseabfällen hergestellt ist…  Das ganze kurz für etwa fünf Minuten köcheln lassen.

Durch das Andünsten und Köcheln der Zwiebel verliert sie ihre Schärfe und wird leicht süßlich. Die Kasserolle vom Herd nehmen, 1 TL Senf (oder nach Belieben mehr) einrühren.

Über die Kartoffeln gießen. Jetzt den Essig dazu geben. Gut umrühren und durchziehen lassen.

Das Öl (ich bevorzuge hier ein hochwertiges kaltgepresstes Öl, etwa Rapsöl) erst unmittelbar vor dem Servieren über den Kartoffelsalat geben und gut umrühren. Dadurch bekommt der Salat seinen speckigen Glanz, den wir Schwaben so lieben. Er wird, wie man hier sagt, schlotzig.

Man kann dann auch noch Schnittlauchröllchen darüber streuen, wenn man mag, dem puristischen Schwaben an sich ist das jedoch schon viel zu viel Grünzeug… 🙂

Guten Appetit!

*Deutschland, deine Schwaben, 1967 – Hoffmann & Campe, Hamburg
1972 erschien, ebenfalls im Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg „Preisend mit viel schönen Reden – Deutschland, deine Schwaben für Fortgeschrittene“

2013-06-06 20.07.09

Hasenfutter, spirituell

Hallo zusammen!

Heute habe ich einen wunderschönen, genussvoll-meditativen Tag gehabt. Seit einiger Zeit sitze ich hier am PC und höre Lieder aus der Communauté Taizé.

Taizé ist ein ökumenischer Männerorden in Burgund, der 1942 zunächst als Anlaufstelle für Kriegsflüchtlinge, Juden und Oppositionelle, die sich vor den Nationalsozialisten in Sicherheit bringen mussten, von dem Schweizer Theologen Roger Schutz gegründet wurde. An Ostern 1949 legten dann die ersten sieben Brüder der Kommunität, Roger Schutz und sechs Mitbrüder, ihr Gelübde ab. Schutz nannte sich fortan Frère Roger und wurde der Prior dieser Gemeinschaft.

Waren es anfänglich vor allem evangelische Theologen, die nach Taizé kamen, um Frère Roger und seinen neuartigen Orden kennenzulernen, so kamen seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zunehmend Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt nach Taizé, um hier für eine begrenzte Zeit gemeinsam mit den Brüdern der Ordensgemeinschaft zu leben  und zu arbeiten. 1961 wurde die Versöhnungskirche gebaut, um den vielen Pilgern einen Ort der Einkehr zu bieten. Dieser Bau wurde möglich gemacht durch freiwillige Helfer aus aller Welt und der deutschen Aktion Sühnezeichen.

Seit den 1970er Jahren finden die üblicherweise in Taizé stattfindenden „Jugendtreffen“ immer auch an verschiedenen anderen Orten in der ganzen Welt statt, gemeinsam mit anderen treffen sich tausende Jugendliche und Erwachsene aus aller Welt wie in Taizé dort zum gemeinsamen Singen, Beten und Meditieren.

2005 fiel Frère Roger einem Mordanschlag zum Opfer, sein Nachfolger als Prior von Taizé wurde der deutsche Frère Alois.

Besonders bekannt ist Taizé insbesondere auch wegen seiner wundervollen Musik. Die Gesänge von Taizé, meist von sehr eindrucksvoller Schlichtheit, basieren in der Regel auf Bibelstellen, sie sind in lateinischer Sprache verfasst sowie vollständig oder in einzelnen Strophen in den Sprachen, die in Europa gesprochen werden.

Communauté Taizé

Musik aus Taizé

 

Hier noch ein kurzes Fürbittengebet aus Taizé, weil es heute und an jedem Tag so aktuell ist.

 

Um Frieden in der Welt und die Befreiung aller Menschen, Herr, bitten wir dich.

Für die Christen, daß sie unermüdlich nach sichtbarer Einheit suchen.

Um Aufrichtigkeit im politischen Leben, um Gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Für alle, die Mühe haben, ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Für alle, denen es verwehrt ist, ihre Fähigkeiten einzusetzen.

Für alle, die kein Zuhause, kein Obdach haben.

Für alle, die unter Einsamkeit und Verlassenheit leiden.

Für alle, die mißbraucht oder verleumdet werden.

Für alle, die sich um Menschen kümmern, die den Boden unter den Füßen verloren haben.

 

Nach diesem kleinen Ausflug in die spirituelle Welt von Taizé, die mir immer wieder ganz enorme Kraft schenkt, kehre ich jetzt wieder in die ganz alltägliche Welt zurück.

Wie schon der Titel meines Blogs sagt, geht es heute um Hasenfutter, genauer gesagt, es geht um eine leckere

 

Möhren-Apfel-Rohkost mit zweierlei Öl, Orangensaft und Cashewkernen

Ihr benötigt dazu:

1 Pfund Möhren
2 Äpfel, gerne etwas säuerlich
1 Orange
2 TL Kürbiskernöl
1 TL Erdnussöl, kaltgepresst
1 TL dunklen Ahornsirup
1 Messerspitze Zimt
einige Cashewkerne

Möhren gut putzen und fein raspeln.

Äpfel gut waschen, nicht schälen, ebenfalls fein raspeln.

Orange auspressen und den Saft über die Möhren und Äpfel geben.

Kürbiskernöl, Erdnussöl und Ahornsirup über die Möhren träufeln.

Gut umrühren, Cashewkerne drüber streuen.

Anrichten, fertig.

Guten Appetit!

möhrensalat

Bis Weihnachten ist es noch lange hin…

… dennoch hatte ich irgendwo im Hinterkopf heute den ganzen Tag ein kleines Männchen sitzen, das mit seinem Hämmerchen auf meine Gehirnwindungen einschlägt und die ganze Zeit sagt „Orangen-Muffins…. Orangen-Muffins…. mit lecker Schokoguss…. Orangen-Muffins“.

Und da ich ein willenloser Sklave meines Unterbewusstseins bin, habe ich mich wie ferngesteuert in die Küche begeben und schon einmal damit begonnen, das Feingebäck für nächste Weihnachten vorzubacken…

Herausgekommen sind eben besagte Orangen-Muffins oder besser

Orangen-Zimt-Muffins mit Schokohäubchen

Man nehme:
480 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
170 Gramm Zucker
1 TL Vanille (Pulver) oder Mark von 1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt
120 ml Sonnenblumenöl
2 EL Sojamehl, vermischt mit 4 EL Hafermilch*
200 ml Hafermilch etc.
2 – 3 Orangen, davon den Saft, das Fruchtfleisch ohne Kerne und die Schale
1 Tafel Zartbitterschokolade
1 EL neutrales Öl

Zunächst das Mehl und das Backpulver gut durchmischen. Salz, Zucker, Vanille und Zimt separat gut durchmischen und zum Mehl-Backpulver-Gemisch geben.

Die Orangen gut waschen und abtrocknen, dann mit dem Zestenreißer oder mit der ganz feinen Reibe (Muskatnuss-Reibe) die Schale abmachen.

TIPP I: Bei Rezepten, bei denen Schale von Zitrusfrüchten verwendet wird, bitte immer und unbedingt auf Bio-Qualität achten. Konventionell angebaute Zitrusfrüchte werden mit Pflanzenschutz- und Konservierungsmitteln besprüht, die sich in der Schale festsetzen. Diese Mittel sind in der zertifizieten Bio-Landwirtschaft verboten. Am besten auf Bioland- oder Demeter-Qualität achten in diesem Fall.

TIPP II: Beim Abreiben der Schale darauf achten, dass nur die farbige Oberhaut abgerieben wird, nicht aber die weiße Unterhaut. Diese ist bitter und verdirbt den Geschmack.

Wenn zum Schale abmachen der Zestenreißer verwendet wurde, anschließend die Zesten noch mit einem Messer oder Wiegemesser zerhacken.

Die Zesten dann zu den übrigen trockenen Zutaten geben.

Jetzt die Orangen auspressen. Das Fruchfleisch von den Kernen trennen und separat legen, es wird später noch gebraucht.

Das Fruchtfleisch in ein hohes Rührgefäß geben. Das Öl dazugeben und mit Hafermilch auffüllen. Darauf achten, dass insgesamt 370 ml Flüssigkeit im Becher sind.

Mit dem Rührmixer oder mit dem Pürierstab kurz durchmischen.

In einer Tasse 2 EL Sojamehl mit 4 EL Hafermilch verrühren, bis die Mischung glatt und klumpenfrei ist.

Die Flüssigkeiten (Milch-Öl-Orangensaft-Gemisch und aufgelöstes Sojamehl) zu den trockenen Zutaten geben.

Fruchtfleisch hinzufügen.

Gut mit dem elektrischen Handmixer rühren, bis ein klumpenfreier, geschmeidiger Teig entsteht. Gegebenenfalls noch etwas Hafermilch hinzufügen.

In Muffinformen abfüllen, danach im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, einen möglichst weiten Topf zur Hälfte mit Wasser füllen. Das Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser sprudelnd  kocht, eine Metallschüssel auf den Topf stellen.

Eine in kleine Stücke gebrochene Tafel Zartbitterschokolade in die Schüssel geben, 1 EL neutrales Öl dazugeben und die Schokolade unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen.

Wenn die Schokolade flüssig ist, die Muffins nacheinander dünn mit Schokolade bestreichen. Am besten geht das mit einem Silikonbackpinsel.

Schokolade trocknen lassen, fertig.

Guten Appetit!

Orangen-Zimt-Muffins

Wenn draußen schon kein Sommer ist…

… so muss ich ihn mir wenigstens reinholen! Hallo zusammen! Wie schon heute mittag angekündigt, kommt jetzt das Rezept für mein

Oliven-Pepperoni- Oregano-Fladenbrot.

Dafür braucht ihr folgendes:

1 Tasse Soja- oder Getreidemilch*
1 Würfel frische Hefe
4 Tassen Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen, Type 630)
3 EL Olivenöl
ein paar kleingeschnittene grüne oder schwarze Oliven, ganz nach Gusto
eine in Scheiben geschnittene rote Chilischote
4 – 5 Zehen FRISCHER (junger) Knoblauch, in feine Scheiben geschnitten
2 TL Oregano getrocknet
1 gestrichener TL Salz
1  EL Zucker
Olivenöl zum Bestreichen

*ich nehme da der Einfachheit halber immer einen Kaffeebecher mit 250 ml Fassungsvermögen. Wichtig ist nur, dass ihr immer dieselbe Tasse für alle Zutaten verwendet, damit die Relation stimmt.

Erst das Mehl mit der Tasse abmessen und in eine Rührschüssel geben.

Die Flüssigkeiten abmessen und in eine zweite, kleine Schüssel geben, in die ihr zuvor die Hefe gebröckelt habt. Dazu noch den Zucker in die Flüssigkeit und das Salz zum Mehl geben.

Die Chilischote, die Oliven und den Knoblauch zum Mehl geben.

Ich wurde übrigens darauf hingewiesen, dass man Knoblauch auch durch die Presse geben kann, wenn man ihn danach gleich mit Salz beträufelt und das dann gut durchknetet. Allerdings hat der in Scheiben geschnittene Knoblauch bei diesem Rezept einen Sinn, er soll nämlich spürbar sein, man soll auf ihn beißen können, denn das Brot wird ja sehr würzig und mediterran!

Die Flüssigkeit und das Mehl-Salz-Oliven-Chili-Knoblauch-Gemisch jeweils gut umrühren, dann die Flüssigkeit über das Mehl geben und mit dem Elektro-Quirl mit Knethaken kurz gut durchkneten.

Dann von Hand weiter kneten, und so lange Mehl hinzugeben, bis ein elastischer, aber fester Teig entsteht, der sich von den Händen löst und nicht klebt.

Mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

Nach einer halben Stunde den Backofen auf 250°C vorheizen.

Nach einer Stunde den Teig nochmal gut durchkneten, in zwei Hälften teilen und jede Hälfte zu einem länglichen Fladen auswellen – etwas so, wie die Pide aus der türkischen Küche.

Mit dem Messer einige Male längs einschneiden, und zwar so, dass handgerechte Stücke entstehen, die man nach dem Backen ganz einfach abreißen kann.

Die beiden Fladen auf ein Backblech mit Backpapier legen und nacheinander auf der mittleren Schiene für jeweils 10 Minuten (nicht länger!) backen. Direkt nach dem Backen vorsichtig auf ein Gitter legen und mit Olivenöl abstreichen. Das verleiht dem fertigen Brot einen seidigen Glanz und macht zudem noch ein besseres Aroma.

Dazu passt Salat, Gemüsestreifen oder einfach nur ein schönes kühles Bier oder ein Glas Rotwein!

Guten Appetit!

PS: Ich habe Bilder gemacht, aber leider klappt das Übertragen der Bilder auf den PC gerade nicht. Ich hoffe, ich kann das morgen updaten! Einfach noch mal reingucken!

PPS: Hier noch ein Link zum Livestream des Pokalendspiels FC Bayern München gegen VfB Stuttgart!

Update: Auch, wenn ich nach wie vor Schwierigkeiten mit der Übertragung der Bilder vom Smartphone auf das Notebook habe, ist es mir doch gelungen, die drei Bilder, die auf der Karte waren, zu übertragen. Deshalb hier jetzt ein Bild vom Fladenbrot!

Olivenbrot