Mal wieder „Veggie-Rabauki-Style“

Da ich heute ein wenig kränkle, habe ich keine allzu große Lust, „richtig“ zu kochen. Aber so krank, dass ich keinen Appetit hätte, bin ich definitiv auch nicht. Was liegt da näher, als etwas zu machen, was sich im wesentlichen von ganz alleine macht!

Ein lieber Mensch, der Stuttgarter Musiker und Online-Aktivist Thorsten „Putte“ Puttenat (Blog und Youtube-Kanal) nennt diese unkomplizierte, saumäßig leckere aber leider alles andere als vorbildliche Art, sich vegan zu ernähren den „Veggie-Rabauki-Style“. Und er sagt von sich, der Veggie-Rabauki zu sein. Nun denn, ab an den FastFood-Herd und was lecker rabaukiges gezaubert:

Frittierter Tofu mit Potatoe Wedges

Was man dazu braucht:

1 Pck. Räuchertofu
Sojasoße
Sonnenblumenöl
Erdnussöl
2 Knoblauchzehen
Saft einer halben Zitrone
2 Teelöffel Zucker
3 EL Speisestärke

neue Kartoffeln nach Lust und Laune
Olivenöl
Sesam
Pul Biber
Salz
Pfeffer

Die neuen Kartoffeln gut reinigen und in Viertel schneiden. Aus etwa 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Pul Biber (etwa 1 TL) eine Marinade machen. Kartoffelviertel in einen Gefrierbeutel tun, Marinade dazu geben, Sesamsaat (3 EL) dazu geben. Gefrierbeutel verknoten, den Inhalt gut durchschütteln, dass sich die Kartoffeln mit der Marinade und der Sesamsaat gut verbinden können. Zur Seite legen.

Aus Sojasße, Sonnenblumen- und Erdnussöl, Knoblauchzehen, Zitronensaft und Zucker eine Marinade herstellen und in ein flaches verschließbares Gefäß (Tupperdose etc) geben. Den Räuchertofu in 3 Scheiben und dann in Streifen schneiden. In die Marinade geben, Gefäß gut verschließen.

Mindestens zwei Stunden gut ziehen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen, dann die Potatoe-Wedges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 25 bis 30 Minuten backen.

Währenddessen in einer Stilkasserolle etwa 300 ml erhitzbares Öl erhitzen. Währenddessen den Tofu mit Speisestärke überstäuben und gut durchmischen, dass an allen Streifen die Stärke gut haften bleibt (das macht das Endprodukt knuspriger).

Wenn das Öl heiß genug ist, die Tofustreifen nach und nach unter ständigem Rühren in dem heißen Fett knusprig frittieren.

TIPP: Ob das Öl heiß genug ist, seht ihr, wenn Ihr den Stiel von einem Holzlöffel kurz in das Fett taucht. Wenn sich kleine, sprudelnde Bläschen bilden, ist das Fett heiß genug.

Die fertigen Tofustreifen auf ein Küchenkrepp legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

Aus Ketchup und Currypulver einen Dip herstellen.

Alles auf einem Teller anrichten – fertig!

Guten Appetit!

veggierabauki

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5 Gedanken zu “Mal wieder „Veggie-Rabauki-Style“

  1. He, lieber Ralf! Mami Anemone sagt, Junge, da fehlt Gemüse und Obst! Hoffentlich hast Du wenigstens Obst im Haus, das ist das flotteste und gesündeste Schnelless der Welt. Gute Besserung wünscht Dir Doris, die Anemone

    • Wie ich extra schrieb: es handelt sich um Veggie-Rabauki-Style und erhebt keinerlei Anspruch, in irgendeiner Form gesund zu sein! Es sollte lediglich sättigen! Aber ich kann dich beruhigen: Ja, Obst ist im Haus, aber ich schreibe natürlich nicht einen Blogbeitrag „Ralf isst jetzt einen Apfel“! 🙂 Und zu deiner Beruhigung: Heute abend gibt es Obstsalat! 🙂

  2. Mensch Ralf, hallo! Nein, du ahnst es nicht, glaub mir! Hier ist dein alter WG-MB Mirko. Zuffi-WG, weisst schon. Der mit dem bekloppten Kumpel. Da such ich und such und wo finde ich ihn, den Ralf? In seiner eigenen Page. Veganer, so so. Nun hab ich leider mit der Volksrepublik Veganien nix am Hut, war dort noch nie. Aber ich dachte, vielleicht freuste dich, wenn ich wat poste. Da ich nun hier im Comment nicht alles breit labern will: Schreib mir doch mal, würde mich riesig freuen. Gans … äh: Ganz … liebe Grüsse, Mirko

    • der wegener!! ach guck! 🙂 klar freu ich mich, dürfen ja nicht nur veganesen hier was reinschreiben! jetzt wär’s pfiffig, ich hätt‘ irgendwie ’ne e-mail-adresse oder sowas von dir – dann könnt‘ ich dir auch schreiben! 🙂

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