Was man aus Paprika, Tofu und Quinoa machen kann

Hallo!

Heute hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein Tofu-Gericht. Also habe ich mal geschaut, was Küche und Vorratsschrank so hergeben. Das Ergebnis meiner Suche war

Tofu-Paprika-Quinoa-Pfanne

Dazu braucht man

1 Stück Tofu (200 Gramm)
5 EL Sojasße
5 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zucker
2 Knoblauchzehen
etwa 3 cm Ingwer
250 ml Gemüsebrühe

Paprikaschoten nach Belieben
1 EL Tomatenmark
1 EL Tomatenketchup
2 EL Pflanzensahne
1 TL Harissapulver

150 Gramm Quinoa
1 EL Olivenöl
Salz

Zuerst die Brühe in ein Töpfchen, etwa eine Stilkasserolle geben. Danach alle Marinadezutaten dazu geben. Gut umrühren. Zum Kochen bringen, Herd herunterschalten auf mittlere Temperatur. Der Sud darf nicht mehr sprudelnd kochen, nur noch leicht simmern, also leise vor sich hin köcheln. Jetzt den Tofu komplett am Stück dazu geben. Zu dieser Art zu marinieren wurde ich von einer facebook-Freundin inspiriert. Bevor sie Tofu mariniert, lässt sie ihn für eine halbe Stunde in Salzwasser köcheln. So schmeckt er dann auch von innen, also dort, wo die Marinade später nicht herankommt, leicht salzig-würzig. Ich habe mir gedacht, wenn das mit Salz geht, warum nicht gleich mit der ganzen Marinade! Nach einer Viertelstunde den Tofu-Block wieder aus dem Sud nehmen und in zwei flache Scheiben schneiden. Nochmals beide Scheiben für 15 Minuten leicht köcheln. Danach den Topf vom Herd ziehen, die Scheiben im Topf lassen. Zur Seite stellen.

Den Quinoa gut unter fließendem Wasser in einem Sieb abspülen. 450 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Quinoa einstreuen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen, ziehen lassen.

Paprika vierteln, Kerngehäuse und Rispen entfernen, Kernchen abspülen. Im Unterschied zur Chili, wo die Schärfe in den Körnchen sitzt, sind die Körnchen beim süßen Paprika leicht bitter und schmecken nicht, sollten also auch nicht in das fertige Essen gelangen. Paprika in gefällige Stücke schneden.

TIPP: Wer die Schale der Paprika nicht verträgt, kann diese leicht entfernen. Dazu die halbierten und „entkernten“ Paprika mit der Innenseite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann die Paprikahälften auf der obersten Schiene etwa 5 Minuten erhitzen. Nach etwa 5 Minuten überprüfen, ob die Haut schon leicht angebrannt ist, dann lässt sie sich mit einem scharfen Messer leicht abziehen.

Jetzt die Paprika in einer Wok-Pfanne mit etwas neutralem Öl und einem Spritzer Sesamöl gut durchschwitzen. 1 EL Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren. Den inzwischen in Stücke geschnittenen Tofu unter das Papriakgemüse heben. Etwa 1 Tasse von der Tofu-Marinade über die Paprika geben, weiter dünsten. Nach etwa 10 Minuten vom Herd ziehen, 2 EL Pflanzensahne unterheben, 1 TL Harissapulver drübergeben, gut durchrühren. Nach Lust und Laune noch etwas Petersilie oder Koriandergrün darüber geben.

Über dem durchgezogenen Quinoa einen EL Olivenöl verteilen und gut durchrühren, dann entweder auf einer Platte anrichten und die Paprika-Tofu-Pfanne darüber verteilen oder Quinoa unter das Gemüse und den Tofu heben.

Fertig.

Guten Appetit!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s