Die gesunde rosenartige mit dem zarten Geschmack – Kleine Warenkunde, Teil II

Hallo!

Heute geht es in der „kleinen Warenkunde“ um ein weiteres Essential der veganen Ernährung. Ich befasse mich heute mit der Mandel.

Über die botanische Bedeutung der Mandel, ihre Einordnung und dergleichen mehr möchte ich hier nicht eingehen, auch geht es mir weniger um den wunderschön blühenden Baum sondern vielmehr um die wunderbare Wirkung seiner leckeren Frucht bzw. Keimlings.

Grundsätzlich wird zwischen der Süßmandel und der Bittermandel unterschieden. Die Süßmandel ist von zimtfarbener, rauer Haut, diese kann man leicht entfernen, indem man die Mandeln in kochendes Wasser gibt. Das löst die Schale ab und dananch kann die Mandel weiter verarbeitet werden.

Der Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele, man kann sie einfach nur so, pur, geröstet und gesalzen oder pikant gewürzt als gesunder und gehaltvoller Snack zu sich nehmen oder man macht daraus Gebäck, gebrannte Mandeln, füllt Oliven damit, verarbeitet sie zu Mandelmus oder – das wäre die edelste aller essbaren Verarbeitungsformen – man verarbeitet sie mit gleich viel Zucker wie Mandeln zu Marzipan. Ferner kann man aus Mandeln auch leckere Getränke herstellen, das für uns Veganer beliebteste wird wohl die entweder selbst zubereitete oder fertig gekaufte Mandelmilch sein, man kann aber auch sehr leckere Liköre und Edelbrände aus der Mandel herstellen.

Auch in der Kosmetik spielen Mandeln insbesondere als Mandelöl eine große Rolle, das sich vor allem wegen seines hohen Fettanteils großer Beliebtheit erfreut.

Die Bittermandel ist zum Verzehr nicht geeignet, sie enthält große Mengen an dem Phytotoxin (Pflanzengift) Amygdalin, einem so genannten Glykosid. Da ich keine Ahnung von Chemie habe, werde ich darauf nicht näher eingehen, wer sich jedoch näher damit oder mit anderen Themen rund um die Mandel und deren Bestandteilen informieren möchte, dem sei die Linksammlung am Ende dieses Artikels ans Herz gelegt.

Mandeln werden seit etwa 4.000 Jahren kultiviert, sie kommen vor allem in den USA, im Mittelmeerraum, in Pakistan und im Iran vor. Auch in Weinanbaugebieten trifft man die Mandel häufiger an.

Interessant für uns Veganer ist die Mandel vor allem wegen ihrer Nährwerte. Mandeln enthalten etwa 20 Prozent Proteine, 20 Prozent Kohlenhydrate, 50 Prozent Fett (davon zu mehr als 90 Prozent einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren) und 10 Prozent sonstige Inhaltsstoffe. Mandeln enthalten mehr Calcium, Magnesium und Kalium als Nüsse, außerdem enthalten Mandeln viel Folsäure, was insbesondere wichtig ist für Schwangere. Hauptsächlich der hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren von mehr als 20 Prozent vom Gesamtfettgehalt in Kombination mit dem sehr geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren trägt dazu bei, dass der regelmäßige Verzehr von gerade einmal 20 Gramm Mandeln nachweislich das Risiko einer Herzkrankheit halbiert. Mandeln haben darüber hinaus eine cholesterinsenkende Wirkung.

mandel

(Bildnachweis: wikipedia)

Hier noch wie versprochen einige Links zum Thema Mandeln sowie Anleitungen zum selber machen von Mandelmus – die ich allerdings noch nicht selbst ausprobiert habe!

wikipedia über Bittermandeln

wikipedia über Gebrannte Mandeln

wikipedia über Mandelöl

wikipedia über den Pfälzer Mandelpfad

wikipedia über Marzipan

Mandelmus-Rezept I (aus dem Blog „kochtrotz.de)

Mandelmus-Rezept II (aus dem Blog „vegan-sein.de“ von Nicole Just)

(Quelle: wikipedia)

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Ein Gedanke zu “Die gesunde rosenartige mit dem zarten Geschmack – Kleine Warenkunde, Teil II

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