Kleine Wohlfühlhelfer

Nachdem ich ja heute Mittag nur den Tofu marinieren musste, habe ich mich einmal mehr an die leckeren Apfel-Zimt-Muffins gewagt, die ich kurz vor dem VSD bei den veganen Rezepte-Bloggern „Laubfresser“ (dort heißen sie Apfel-Zimt-Marzipan-Muffins, das Marzipan habe ich komplett weggelassen, das war mir zu kalorienreich) gefunden habe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden etwas dagegen habe, wenn ich ihr Rezept hier – leicht abgewandelt aus gutem Grund – hier veröffentliche.

Der eine oder die andere könnte jetzt denken „Wie, Apfel-Zimt? Is denn heut scho Weihnachten“? Nein, aber mir ist trotdem nach heimelig und kuschelig zumute und die Apfel-Zimt-Muffins in meiner, leicht abgewandelten Form schmecken wie Pfannekuchen mit Apfelmus – also wie Kindheit, wie Oma, halt einfach mmmmmmmh….

Für 12 kleine Wohlfühlhelfer brauchen wir folgendes:

125 Gramm Zucker
200 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
4 TL selbstgemachter Vanillezucker
125 ml Pflanzendrink (Soja-, Getreide- oder Nussmilch)
100 ml Öl (Sonnenblumenöl)
200 Gramm Apfelmus oder Apfelmark
eine Prise Salz
1 TL Zimt

Zucker, mit Backpulver vermischtes Mehl, Vanillezucker, Salz und Zimt mischen. Pflanzendrink, Öl und Apfelmus in ein Rührgefäß geben, mit dem Schneebesen gut durchmischen, damit die Flüssigkeiten emulgieren, dann über die trockenen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 5 Minuten rühren (je länger man rührt, um so mehr Luft wird untergerührt und um so fluffiger werden die Muffins!).

Muffinblech mit Förmchen auslegen, jedes Förmchen gut zur Hälfte mit der Masse befüllen (ich nehme dazu eine Spritztülle, das macht am wenigsten Geschmotz).

Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, Muffinblech auf der mittleren Schiene einschießen und die Muffins 20 bis 25 Minuten backen lassen, rausholen. Fertig!

Ein paar Bemerkungen:

Ich persönlich bevorzuge für solches, eher helles Kleingebäck Roh-Rohrzucker. Bei dunklem Gebäck und auch bei Brot (als Hefestarter) bevorzuge ich wegen des stärker malzigen Geschmacks eher Vollrohrzucker.
Alternativ geht natürlich auch Agavendicksaft (nein, er ist nicht gesundheitsschädlicher als jeder andere Zucker…), Ahornsirup oder Stevia. Damit kenne ich mich aber nicht aus, weshalb die, die ich heute gebacken habe, deutlich weniger süß sind als die mit Zucker, da ich in Ermangelung des passenden Zuckers Agavendicksaft genommen habe und davon offensichtlich etwas zu wenig.

Den Vanillezucker mache ich aus den Resten ausgekratzter Vanillestangen selber oder – wenn’s etwas edler sein soll, mische ich es mir selbst mit etwas Vanillepulver und Zucker. Beim Zimt verfahre ich genau so, der Zimt löst sich leichter auf und bildet keine Klümpchen, wenn er mit Zucker gemischt unter die Zutaten gegeben wird.

Warum verwende ich Apfelmus und keine kleingeschnittenen Äpfel wie das Originalrezept? In meinem ersten Versuch hatte ich die Äpfel noch kleingeschnitten. Dadurch wurden die Muffins aber sehr bröckelig, da überall dort, wo die Äpfel waren die Muffins deutlich feuchter waren als an den anderen Stellen. Das Apfelmus lässt sich leichter einarbeiten, es ist viel geschmacksintensiver als Apfelstückchen und wirkt zusätzlich als Triebmittel, weshalb man die Backpulvermenge deutlich reduzieren kann (um 50 Prozent gegenüber dem Originalrezept)

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